bei uns

Mein Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Gemeindezeitschrift „bei uns“:

Liebe BrixnerInnen!

In der medialen Sommer-Saure-Gurken-Zeit sind Statistiken und Vergleiche stets willkommen. Unser geschätztes Bezirksblatt stellt fest, dass Brixen die zweithöchsten Tarife des Landes hat, beruft sich auf die Quelle ASTAT und geht selbstverständlich davon aus, dass dieses „Amt“ nicht fehlen kann. Sehr oft sind bei solchen Vergleichen Stadtgemeinden die Leidtragenden, weil sie ohne Rücksicht auf Unterschiede mit Randgemeinden verglichen werden. Wer die Datenerhebung dieses Amtes aber hinterfragt und versucht, vergleichbare Kriterien anzuwenden, betritt eine Datenspielwiese, wo er/sie alle Daten finden kann, um das Ergebnis auf den Kopf zu stellen. Den Sachverständigen unserer Stadtwerke ist es ein Leichtes, beim Umstellen einiger Kriterien, die Tarife der Stadt Meran an die zweite Stelle zu hieven und jene von Brixen auf den vierten Platz rückzustufen. Für einen ausgewogenen Vergleich müsste auch die Einnahmenseite betrachtet werden. Vor wenigen Tagen berichtete eine Tageszeitung, dass die Stromproduktion der Stadt Bozen 400 Euro pro EW im Jahr einbringt und der Stadt Meran sogar 1.000 Euro pro EW/Jahr. Brixens Einnahmen beschränken sich auf ganze 9 Euro pro EW/Jahr. Persönlich meine ich, dass unsere Stadtwerke ihre Hausaufgaben zufriedenstellend meistern: die Tarife sind in den letzten Jahren eher gesunken und eine Erhebung unter den Nutzern lässt einen hohen  Zufriedenheitsgrad erkennen. Auch darauf ist es nicht verboten hinzuweisen.

Einen schönen Restsommer wünscht
Leo Dariz – SVP-Gruppensprecher

17. September 2010

bei uns!

Mein Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Gemeindezeitschrift „bei uns“: Liebe BrixnerInnen! In der medialen Sommer-Saure-Gurken-Zeit sind Statistiken und Vergleiche stets willkommen. Unser geschätztes Bezirksblatt stellt […]