Joachim Hofmann

Die SVP-ArbeitnehmerInnen Brixen treffen sich nach einer verlängerten Sommerpause nach den Gemeinderatswahlen wieder im Gemeindesozialausschuss, um die Weichen für das Arbeitsjahr 2010-2011 zu stellen. Als zentrales Ziel setzen sich die Arbeitnehmer in Brixen eine zügige Umsetzung des Wahlprogramms: Erste Schwerpunkte werden in die Ausarbeitung eines Konzeptes für einen Familienschalter in Brixen und die Einführung von Schwellenwerten für den kommunalen IRPEF-Zuschlag gesetzt.

Am vergangenen Donnerstag nahmen die SVP-ArbeitnehmerInnen die Sitzungstätigkeit im Gemeindesozialausschuss wieder auf. Im Vordergrund des Gespräches stand dabei die Schwerpunktsetzung und Arbeitsplanung für 2010 und 2011. Als wesentliches Ziel setzen sich die Arbeitnehmer eine zügige Realisierung des Wahlprogramms. In diesem Zusammenhang wurde mit Genugtuung festgestellt, dass ein großer Teil der strategischen Inhalte der Arbeitnehmer in das Koalitionsprogramm der neuen Gemeindeverwaltung aufgenommen wurde. „Dies ist jedoch noch keine Garantie für eine Umsetzung der Inhalte nach unseren Vorstellungen und im Sinne der Arbeitnehmerschaft. Dazu werden wir den Entscheidungsträgern in der Gemeinde fortlaufend unsere Vorstellungen und Konzepte vorlegen“, so Joachim Hofmann, Vorsitzender des Gemeindesozialausschusses.

Zentrales Thema der Sitzung war die Ausarbeitung eines Konzeptes für die Einrichtung eines Familienschalters in der Gemeinde Brixen. „Zurzeit sind verschiedene Ämter für die verschiedensten Anliegen der Familie zuständig, eine Situation, der Familien insbesondere in schwierigen Situationen kaum gewachsen sind. Wir streben mit unserem Konzept eine zentrale Anlaufstelle für Familienangelegenheiten in der Gemeinde Brixen an, in der die Familien sämtliche Informationen aus einer Hand erhalten. Dies soll nachhaltig zur Entlastung der Familien in punkto Bürokratie beitragen“ so Brigitte Obwexer, stellvertretende Vorsitzende des Gemeindesozialausschusses. Weiterführende Gespräche mit Familienorganisationen, Vertretern der Bezirksgemeinschaft und des Landes sollen nun folgen. Keine Sommerpause ließen sich die Arbeitnehmer in Bezug auf die Senkung bzw. Abschaffung des kommunalen IRPEFZuschlages zukommen: Im stetigen Austausch mit Bürgermeister Albert Pürgstaller streben die Arbeitnehmer konkrete Entlastungen bereits ab 2011 an. „Innerhalb Oktober sollen erste konkrete Vorschläge vorliegen, damit diese diskutiert und gegebenenfalls im Haushalt berücksichtig werden können“, stellt Bürgermeister Pürgstaller in Aussicht. Ein erster Schritt ist voraussichtlich die Einführung von Einkommensschwellen für die Befreiung vom kommunalen IRPEF-Zuschlag, Details dazu werden zurzeit noch geklärt.

2. Oktober 2010

Ein Familienschalter für Brixen!!!

Die SVP-ArbeitnehmerInnen Brixen treffen sich nach einer verlängerten Sommerpause nach den Gemeinderatswahlen wieder im Gemeindesozialausschuss, um die Weichen für das Arbeitsjahr 2010-2011 zu stellen. Als zentrales […]